Deutscher Handelskongress 2018 am 14./15. November in Berlin

Auf dem Deutschen Handelskongress 2018 zeigen Branchenexperten, kreative Querdenker und innovative Vorreiter
ihre Erfolgsstrategien. Die zweitägige, hochkarätige Kongressagenda bietet neben exklusiven Keynotes und Dialogen
mit Spitzenpolitikern ein spektakuläres Rahmenprogramm inklusive Vorabend-Event, begleitender Kongressmesse,
Verleihung des Deutschen Handelspreises sowie des Gesichts des Handels und des Innovationspreises des deutschen
Handels. Redner sind in diesem Jahr unter anderem Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, der Bundesminister für
Arbeit und Soziales Hubertus Heil, die Vorsitzende der Geschäftsführung der
Douglas GmbH Tina Müller und der Vorstandsvorsitzende der Rewe Group
Lionel Souque. Mehr Informationen und Tickets unter:
www.handelskongress.de.

Online-Händler müssen konkretere Lieferinformationen angeben

Online-Händler dürfen keine unbestimmten Angaben zum Lieferzeitpunkt einer bestellten Ware machen. Dies hat das
Oberlandesgerichts München entschieden und damit ein Urteil des Langerichts München bestätigt. Demnach müssen
Händler ihren Kunden vor dem Kaufabschluss genaue Angaben dazu machen, bis zum welchem Zeitpunkt mit dem
Erhalt der bestellten Ware zu rechnen ist. Hintergrund des Urteils war die Bestellung eines Smartphones in einem
Online-Shop. Beim Bestellvorgang wurde dem Kunden der Hinweis „Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt
ein Exemplar“ angezeigt. Aus Sicht der Richter verstoße dies gegen die Informationspflicht des Händlers, da für den
Kunden nicht ersichtlich sei, wann er mit dem Erhalt des Produkts rechnen kann. Zum Urteil: https://bit.ly/2vIMYOe

Betriebsvergleich 2017 und aktualisierte Publikation „Marktdaten 2018“

Der VDZ hat aus den zusammengetragenen Daten der Erfa-Gruppen auch in diesem Jahr den Betriebsvergleich für
2017 erstellt. Der Betriebsvergleich ist auch Teil unserer Publikation „Marktdaten 2018“. Die Publikation enthält
viele wichtige Statistiken und Zahlen über den Fahrradhandel in Deutschland. Sie können diese Publikation bei uns
bestellen. Der Preis für Mitglieder ist € 39,00 und für Nicht-Mitglieder € 89,00.

Verschiebung des Eurobike-Termins 2019 auf Anfang September

Die Messe Friedrichshafen korrigiert das Veranstaltungsdatum der Eurobike 2019: Statt der ursprünglich geplanten
Terminierung 31. Juli bis 3. August wird die anstehende 28.Auflage der Leitmesse nun im Zeitraum Mittwoch, 4.bis
Samstag, 7. September 2019 in Friedrichshafen durchgeführt . „ Der Wunsch zahlreicher Marktteilnehmer, die Eurobike
künftig wieder auf einen späten Termin zu verlegen, ist während und nach der vergangenen Messe massiv aufgetreten.
Das greifen wir nun gerne auf und verlegen die Eurobike zurück auf den angestammten Termin Anfang September“,
verkündet Klaus Wellmann,Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen. Die inhaltliche Konzeption von drei Fachtagen
und dem abschließenden Messetag inklusive Publikumsansprache bleibt bestehen.
Eurobike-Bereichsleiter Stefan Reisinger erklärt zur Terminkorrektur: „Kompromisse sind nicht immer die beste
Lösung. Obwohl es alle Branchenplayer wollen, muss akzeptiert werden, dass es den gemeinsamen Wunschtermin
für eine Leitmesse schlicht nicht gibt. Manche fordern vehement den frühen Termin, andere dagegen den späten.
Die Überzeugungen der unterschiedlichen Strömungen sind fest verankert und selbst wenn wir in der Lage sind,
jedwedes Messeformat anzubieten, gibt es keine Einheitslösung. Nun steht fest, dass eine Datierung Anfang September
der bestmögliche Zeitraum zur Durchführung der Eurobike 2019 ist.“
Dass die Messeorganisatoren erneut an der Terminschraube der Eurobike 2019 drehen, trifft auch auf uneingeschrä
nkte Zustimmung beim Zweirad-Industrie-Verband (ZIV). „Der neue Eurobike-Termin entspricht dem vollen Wunsch
unserer Verbandsmitglieder. Auch von Branchenakteuren darüber hinaus nehmen wir diese Stimmung so wahr“,
sagt ZIV-Geschäftsführer Siegfried Neuberger. Dem pflichtet auch Marc van Rooij, President Shimano Europe bei:
„Die Entscheidung der Messe Friedrichshafen, die Eurobike im Jahr 2019 auf die erste September-Woche zu legen
und wieder den erfolgreichen Publikumstag durchzuführen, befürworten und unterstützen wir sehr. Wir freuen uns
bereits auf das nächste Jahr in Friedrichshafen.“ Ein klares Votum herrscht bei der inhaltlichen Ausrichtung der
Eurobike 2019, die neben dem rein fachlichen Austausch an drei Werktagen (4. bis 6. September) am Samstag, den
7. September mit dem Festival Day wieder die Konsumentenbegeisterung für das Fahrrad zelebriert.
Dass die Eurobike bereits am Vortag zahlreiche Highlights für Medienakteure setzt und Fachkonferenzen durchführt,
wird auch im kommenden Jahr am Dienstag, den 3. September 2019 fortgesetzt. Den sportiven Neuheiten-Test für
Journalisten ermöglichen die Eurobike Media Days zum etablierten Zeitraum 2. bis 4. Juli 2019. Quelle: Messe FN

Instant Payment hat Potenzial

Die Einführung von Echtzeit-Überweisungen wird im Handel positiv gesehen. „Instant Payment hat das Potenzial, vorhandene
Zahlungsarten zu ersetzen und führt den Zahlungsverkehr nun in die Echtzeit-Welt, die im Handel längst Realität ist“,
so Ulrich Binnebößel, Zahlungsverkehrsexperte beim Handelsverband Deutschland. Bisherige Zahlungsverfahren behelfen
sich stets mit einer Vorab-Benachrichtigung über die Zahlungsausführung. Abwicklung und Gutschrift der Beträge erfolgen
nachgelagert mindestens einen Bankarbeitstag später. Instant Payment dagegen biete eine effizientere Abwicklung mit
nur einem Vorgang, da Initiierung, Autorisierung und Abwicklung der Zahlung in einem Arbeitsschritt erfolgen. „Händler
erkennen sofort den finalen Zahlungseingang, ohne das ein Intermediär eingeschaltet werden muss, der dafür Gebühren
aufruft“, so Binnebößel. Auch im umgekehrten Fall beispielsweise bei Retourenabwicklungen könne der Händler seinem
Kunden eine Gutschrift senden, der Betrag ist damit sofort wieder verfügbar. Allerdings darf Instant Payment nicht auf das
klassische Onlinebanking beschränkt bleiben. Binnebößel: „Um das volle Potential auszuschöpfen, brauchen wir praktikable
Instant-Anwendungen auch im stationären Bereich und bei In-App-Zahlungen im Onlineshopping. Banken sollten
sich hier öffnen und an einer Verwirklichung mitarbeiten.“ Der Handel entwickele derzeit Schnittstellen, die eine schnelle
Übergabe der Zahlungsinformationen von der Händlerkasse an das Gerät des Kunden ermöglichen, damit dieser ohne Zeitverlust
eine Echtzeitüberweisung auslösen könne. Es läge nun an den Zahlungsinstituten, die Schnittstellen in ihre Apps zu
integrieren um ein gute Nutzererfahrung zu ermöglichen.„Für einen Markterfolg
ist es zudem nötig, die Ausführung von Instant Payments nicht gesondert
zu bepreisen.“ Binnebößel mahnte, dass nur mit der Umsetzung der EchtzeitÜberweisung
das Girokonto langfristig Bestand haben könne, da ansonsten
andere Spieler im Markt diese Gelegenheit nutzen würden.

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