Versicherung für E-Bike-Akkus

Der Brand eines E-Bike-Akkus in Hannover, der Anfang Februar ein Fahrradgeschäft und darüber hin-aus auch ein ganzes Parkhaus in Flammen setzte, hat zu Nachfragen nach ausreichendem Versicherungsschutz geführt.
Ob die Gebäude- oder Inventarversicherung ausreicht, klären Sie bitte mit Ihrem Versicherer. Man kann Akkus auch zusätzlich versichern lassen.
Wichtig ist vor allem, die Gebäude- und sonstige involvierten Versicherungen schriftlich darüber zu informieren, dass man Lithium-Ionen-Akkus lagert und lädt.
Dies bitte schriftlich bestätigen lassen. Diese schriftliche Bestätigung dann feuersicher aufbewahren.
Ansonsten muss natürlich ein sicherer Umgang und die entsprechende Lagerung der Akkus gewährleistet sein.
Auch die Schulungen der entsprechenden Hersteller geben umfangreiche Informationen.

Konjunktur

Es geht los - der Frühling steht vor der Tür, die ersten Sonnenstrahlen locken die Menschen ins Freie.
In den Werkstätten wird vormontiert, was das Zeug hält.
Hoffen wir auf gutes Wetter zum Saisonstart  - die Kunden stehen in den Startlöchern.
Bisher sind zwar die Umsätze wegen des Wetters gegenüber dem guten Vorjahr nicht erreicht, das ist aber noch kein Grund zur Beunruhigung.
„Der Akku-Brand in Hannover ist vereinzelt Thema im Verkaufsgespräch“, so ein VDZ-Mitglied. „Negative Auswirkungen sind aber weder zu spüren noch zu erwarten“.

Rekord-Unfallzahlen bei E-Bikes - VDZ warnt vor Panikmache

Die unlängst vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Unfallzahlen von E-Bikes bzw. Pedelecs hält der VDZ für irreführend. „Die Anzahl der verkauften E-Bikes ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, im letzten Jahr überschritt der Bestand die 3 Millionen-Grenze. Dass dadurch natürlich auch die Unfallzahlen proportional ansteigen, kann sich jeder ausrechnen“, so Thomas Kunz, Geschäftsführer des VDZ. „Wir warnen davor, das E-Bike jetzt als gefährliches Verkehrsmittel einzustufen, zumal in der Statistik auch nicht genannt wird, wer die Unfallverursacher sind.“

E-Bike-fahren macht Spaß und ist bei guter Vorbereitung völlig ungefährlich. Vor allem ältere Mitbürger erfreuen sich an der elektrischen Treterleichterung und befinden sich nun wieder im Straßenverkehr, an dem sie vorher nicht (mehr) teilgenommen haben. Durch diese Entwicklung ergeben sich leider auch im Stadtverkehr oder über Land mehr Unfallsituationen. Deshalb fordert der VDZ einen weitreichenden Ausbau der Fahrradinfrastruktur. Jeder muss seinen Teil zur Sicherheit des Radfahrers beitragen, so der VDZ – hier ist der Handel bereits gut aufgestellt:

„Der Käufer eines E-Bikes muss sehr gut auf die Eigenschaften dieses Verkehrsmittels vorbereitet werden - schnelleres Anfahren und die gleichmäßige Geschwindigkeit sind für viele Nutzer zunächst ungewohnt. Der Fahrradfachhandel berät seine E-Bike-Kunden sehr intensiv und bereitet diese mit Testfahrten, detaillierten Erläuterungen und Merkblättern zum Nachlesen auf die Nutzung des hochpreisigen elektrischen Zweirades vor. Dies ist seine Verantwortung gegenüber dem Kunden und - vor dem Hintergrund der Gewährleistung - schon in seinem eigenen Interesse selbstverständlich. Dem Händler ist auch bekannt, wo es regionale Fahrsicherheitstrainings gibt. Und selbstverständlich ist auch, dass er das Tragen eines Fahrradhelmes empfiehlt“, so der VDZ-Geschäftsführer.

Manipulation an E-Bikes - wir raten ab!

Manipulationen an Pedelecs und Elektrorädern oder selbst gebaute Räder dieser Spezies lehnen wir strikt ab! Die damit zusammen hängenden Probleme, Gefahren und Risiken sind nicht absehbar und schon gar nicht versicherbar. Denken Sie als Händler bitte weiter als über ein paar hundert Euro Umsatz für einen Tuningsatz für ein Elektrorad hinweg. Der Schaden, der durch diese Manipulationen entsteht, ist evtl. viel größer als der erzielte kurzfristige Gewinn.

Erhöhung der Unfallzahlen, Imageverschlechterung des Produktes, stärkere Vorschriften und Überwachung des Gesetzgebers, falsche Klientel, Polizeikontrollen sind die Folgen des Tuningwahns.

Das haben wir mit dem Mofa alles schon einmal gehabt, wir sollten aus der Vergangenheit lernen! Eine ganze Industrie und viele Händler sind seinerzeit am Niedergang des Kleinmotorisierten kaputt gegangen. Wir sollten sogar so weit gehen, Hersteller und Lieferanten dazu aufzurufen, mit Herstellern und Vertreibern solcher Tuning-Sätze nicht mehr zusammen zu arbeiten - wir schädigen uns selbst!

Fahrrad-Hersteller sollten dafür sorgen, dass Manipulationen nicht oder nur sehr schwer möglich sind. Wir sind in diesem Zusammenhang mit dem ZIV im Gespräch, der hierzu bereits eine entsprechende Hersteller-Selbstverpflichtung verabschiedet hat.

Mindestlohn ab dem 01.01.2017: 8,84 € (Stunde)

Zum 01.01.2017 steigt der gesetzliche Mindestlohn von bisher 8,50 €/Stunde auf 8,84 € die Stunde.

Wenn dies auch erst für die Abrechnung des Monats Januar relevant ist, so ergibt sich gleichwohl Handlungsbedarf bei der Anpassung des vertraglichen maximalen Arbeitszeitumfangs bei den Mini- und Midi-Jobs.

Bisher:

450,--€-Job:     bis zu 52,94 Stunden monatlich bzw. ca. 12 Stunden/Woche

850,--€-Job:     bis zu 100 Stunden monatlich bzw. ca. 23 Stunden/Woche

Ab 01.01.2017:

450,--€-Job:     bis zu 50,90 Stunden monatlich bzw. ca. 11, 7 Stunden/Woche

850,--€-Job:     bis zu 96,15 Stunden monatlich bzw. ca. 22,12 Stunden/Woche.

Hinzuweisen ist noch auf Folgendes:

Bei Tarifbindung sind - je nach Eingruppierung und auch bei den benennten Beschäftigtengruppen - die jeweiligen Tarifgehälter/Löhne zugrunde zu legen. Bei fehlender Tarifbindung bilden die tariflichen Vergütungsgrößen zumindest mittelbar Untergrenzen bei der Ermittlung des sittenwidrigen Wucherlohns.

Als Faustformel gilt nach der Rechtsprechung der Arbeitsgerichte, dass eine Vergütung, die das jeweilige Tarifentgelt um mehr als ein Drittel unterschreitet, sittenwidrig ist. Die Folge ist, dass die Differenz zum jeweils einschlägigen Tariflohn/gehalt (!) eingefordert werden kann, und zwar rückwirkend im Rahmen der gesetzlichen Verjährungsfristen.

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