Mit Sicherheit – Akku-Handhabung im Winter

…aus Händlersicht

Auf alle Zweiradhändler, die auch E-Bikes in ihrem Sortiment führen, kommt nun – wie immer zum Herbst – die Problematik der Akku-Lagerung und vor allem –Ladung zu.

Es muss nicht erwähnt werden, dass dies ein sensibles Thema ist und man hier gewissenhaft vorgehen muss.

Laden Sie die Akkus auch über Nacht? Haben Sie Geschäft und Privatwohnung unter einem Dach?

Haben Sie Rauchmelder installiert oder besitzen Sie einen Safe bzw. planen, diesen anzuschaffen?

Um keine bösen Überraschungen zu erleben, empfehlen wir Ihnen unbedingt, sich mit Ihrer Versicherung in Verbindung zu setzen!

…aus Kundensicht

Die im vorherigen Artikel beschriebene Problematik stellt sich natürlich auch Ihren Kunden. Wie soll dieser den Akku über Winter lagern, wie mit dem Aufladen umgehen?

Bei der richtigen Information Ihrer Kunden kann Ihnen ein vom VDZ entwickeltes Merkblatt weiterhelfen. Hierin werden Hinweise zur optimalen Pflege und auch zur Ladung des Akkus gegeben.

Wir können Ihnen das Schreiben als PDF oder Word-Version zusenden, so können Sie es gleich auf Ihren Firmenbogen übertragen. Eine

Cycling Industrie Club gegründet

Das Fahrrad findet immer mehr Freunde, auch die Hersteller reagieren darauf. Auf der Eurobike haben führende Unternehmen aus der Fahrradindustrie und die European Cyclists’ Federation (ECF) den "Cycling Industrie Club" gegründet.

Die "European Cyclists‘ Federation" mit Sitz in Brüssel vertritt die Interessen von Radfahrern und setzt sich ein für eine fahrradfreundlichere Verkehrspolitik und die Förderung des Radfahrens auf internationaler Ebene ein. Mehr als 60 Organisationen aus 40 Ländern sind dort Mitglied.

Die ECF entwirft eigene Programme zur Fahrradförderung, organisiert die jährlich stattfindende internationale Fahrrad-Konferenz Velo-City und hat erhebliche Fortschritte bei der Finanzierung von Fahrrad-Projekten auf EU-Ebene erzielt

Die Idee, die Kräfte der Fahrradindustrie und des ECF zu bündeln, ist nicht neu. Auf der diesjährigen Eurobike wurden Nägel mit Köpfen gemacht: Zusammen mit führenden internationalen Unternehmen wie Accell, DT Swiss, Schwalbe, Selle Royal, Sram, Trek und Trelock gründete der ECF den "Cycling Industrie Club" (CIC). Die beteiligten Unternehmen haben ihre finanzielle Unterstützung zugesichert, um den Anteil der Fahrradnutzung in Europa bis 2020 zu verdreifachen.

Eine Intensivierung der Beziehungen zwischen Industrie und Befürwortern und eine schlagkräftige Interessenvertretung von lokal bis international ist für alle Beteiligten von großem Interesse.

Der Club soll die Lobbyarbeit des ECF zur Förderung einer europaweiten fahrradfreundlichen Politik finanzieren. Die Mitglieder rufen andere Unternehmen ebenfalls zum Beitritt auf.

Eine Million Euro soll 2012 in Lobbyarbeit investiert werden - dem Fachhandel kann’s nur recht sein!

Datenschutz

Der Countdown für selektive Werbung läuft und die Datenschutzbestimmungen werden verschärft. Für vor dem 01.09.09 gesammelte Kundendaten sollte man sich langsam auf die aktuelle Regelung einstellen. Weiterhin genutzt werden können Listendaten, die allgemeine Daten wie Name, Anschrift und Geburtsjahr (nicht Datum) des Beworbenen enthalten, welche allgemein zugänglich sind und auch erworben werden können. Wichtig! Ab dem 01.09.2012 ist selektive Werbung nicht mehr erlaubt. Unter selektiver Werbung versteht man z.B., dass Sie nur noch bis zum Stichtag Ihren Kunden zum Geburtstag gratulieren dürfen, anschließend nicht mehr, da Sie Gefahr laufen, abgemahnt zu werden. Oder aber ein Mailing an alle Kunden, deren Einkauf bei Ihnen zwei Jahre zurückliegt, ist laut Gesetz dann auch nicht mehr erlaubt. Für solche selektiven Werbe-Mails an Endverbraucher benötigen Sie zukünftig, wie schon jetzt für Telefon-, E-Mail- und Fax-Werbung) die Zustimmung Ihrer Kunden auf Basis des Opt-in-Verfahrens.

Die Konjunktur im Zweiradhandel

Die Umsätze des Einzelhandels befinden sich seit mehreren Jahren in einer „Seitwärtsbewegung". Die Verbrauchsausgaben der deutschen Bevölkerung wandern immer stärker in den Dienstleistungsbereich ab, die realen Einkommen vieler Verbraucher sind kaum noch gewachsen.

Da sich der Verkehr auf der „Kurzstrecke" zunehmend - auch aus Kostengründen - auf das Fahrrad verlagert und auch das Freizeitradeln immer beliebter wird, kann der Fahrradeinzelhandel demgegenüber immer noch auf einen positiven Trend setzen.

Der Konjunkturverlauf im Zweiradhandel wird nach wie vor stark von der Witterung - vor allem im Frühsommer - bestimmt. Deshalb hatte der Fahrradhandel in diesem Jahr einen sehr guten Start und konnte bis in den Juni hinein auf ein stattliches Plus von vielfach mehr als 10 % verweisen.

Danach hat aber das regnerische und kalte Wetter in den Monaten Juni und Juli Umsatzeinbrüche gebracht. Im August ging es wieder aufwärts, der September lässt aufgrund der optimalen Wetterlage auf einen positiven Verlauf zum Ende des Jahres hoffen.

Natürlich gibt es nach wie vor sehr unterschiedliche Firmenkonjunkturen, die vom Wettbewerbsverhalten und von den örtlichen Standortbedingungen geprägt sind. Auch regional gibt es deutlichere Unterschiede als sonst. So ist offensichtlich die Entwicklung der Zweirad-umsätze im Osten und Süden Deutschlands in diesem Jahr unterdurchschnittlich gewesen.

Beim klassischen Fahrrad ist ein Umsatzminus zu verzeichnen, was jedoch durch die deutlichen Umsatzzuwächse des E-Bikes ausgeglichen wird. Nach unseren Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass die für den Bereich der elektrisch angetriebenen Fahrräder prognostizierten Verkaufsstückzahlen von ca. 300 Tausend Stück in 2011 erreicht werden können. Durch die deutlich höheren Preislagen in diesem Segment liegt das Umsatzergebnis des Fachhandels in Euro gemessen im bisher abgelaufenen Jahr höher als das Vorjahr. Dies sah Ende Juli anders aus und hat sich in der Tendenz umgekehrt.

Die zunehmend hochwertiger werdenden Produkte der Branche und der hieraus resultierende hohe Bedarf an fachlich qualifizierter Dienstleistung wird auch künftig dafür sorgen, dass der Fachhandel im Fahrradmarkt - anders als in vielen anderen Einzelhandelsbranchen - einen überdurchschnittlich hohen Marktanteil halten kann.

Die Konjunktur im Zweiradhandel

Die Umsätze des Einzelhandels befinden sich seit mehreren Jahren in einer „Seitwärtsbewegung". Die Verbrauchsausgaben der deutschen Bevölkerung wandern immer stärker in den Dienstleistungsbereich ab, die realen Einkommen vieler Verbraucher sind kaum noch gewachsen.

Da sich der Verkehr auf der „Kurzstrecke" zunehmend - auch aus Kostengründen - auf das Fahrrad verlagert und auch das Freizeitradeln immer beliebter wird, kann der Fahrradeinzelhandel demgegenüber immer noch auf einen positiven Trend setzen.

Der Konjunkturverlauf im Zweiradhandel wird nach wie vor stark von der Witterung - vor allem im Frühsommer - bestimmt. Deshalb hatte der Fahrradhandel in diesem Jahr einen sehr guten Start und konnte bis in den Juni hinein auf ein stattliches Plus von vielfach mehr als 10 % verweisen.

Danach hat aber das regnerische und kalte Wetter in den Monaten Juni und Juli Umsatzeinbrüche gebracht. Im August ging es wieder aufwärts, der September lässt aufgrund der optimalen Wetterlage auf einen positiven Verlauf zum Ende des Jahres hoffen.

Natürlich gibt es nach wie vor sehr unterschiedliche Firmenkonjunkturen, die vom Wettbewerbsverhalten und von den örtlichen Standortbedingungen geprägt sind. Auch regional gibt es deutlichere Unterschiede als sonst. So ist offensichtlich die Entwicklung der Zweirad-umsätze im Osten und Süden Deutschlands in diesem Jahr unterdurchschnittlich gewesen.

Beim klassischen Fahrrad ist ein Umsatzminus zu verzeichnen, was jedoch durch die deutlichen Umsatzzuwächse des E-Bikes ausgeglichen wird. Nach unseren Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass die für den Bereich der elektrisch angetriebenen Fahrräder prognostizierten Verkaufsstückzahlen von ca. 300 Tausend Stück in 2011 erreicht werden können. Durch die deutlich höheren Preislagen in diesem Segment liegt das Umsatzergebnis des Fachhandels in Euro gemessen im bisher abgelaufenen Jahr höher als das Vorjahr. Dies sah Ende Juli anders aus und hat sich in der Tendenz umgekehrt.

Die zunehmend hochwertiger werdenden Produkte der Branche und der hieraus resultierende hohe Bedarf an fachlich qualifizierter Dienstleistung wird auch künftig dafür sorgen, dass der Fachhandel im Fahrradmarkt - anders als in vielen anderen Einzelhandelsbranchen - einen überdurchschnittlich hohen Marktanteil halten kann.

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