Kurzsichtige Händler schaden einer ganzen Branche!

Leider gibt es immer noch Händler, die sich über Tuningmaßnahmen vom Wettbewerb absetzen oder damit ein Extra-Geschäft machen wollen. Aus VDZ-Sicht ist dies ein kurzfristiger Erfolg, denn solche „Mitbewerber“ schaden massiv der ganzen Branche!
Scheinbar ist die Weisheit, dass man aus der Geschichte  viel lernen kann, in den heutigen Lehrplänen nicht mehr anzutreffen. Darum muß man leider wieder in Erinnerung rufen, dass es einmal eine florierende kleinmotorisierte Zweiradbranche mit anschließendem Motorrollerboom in Deutschland gegeben hat, der damals massiver Schaden durch Tuning und Manipulation zugefügt worden ist. Dies endete in Großkontrollen der Polizei und Horrormeldungen und so manche/r durfte mit 18 seinen Autoführerschein noch nicht machen, weil er sich aus dem reichhaltigen Tuningangebot bedient hatte.
Es werden jetzt viele Stimmen zu hören sein, die einen Vergleich von damals zu heute anzweifeln, die Gefahren sind die Gleichen! Hersteller von Antriebssystemen werden im Gewährleistungs- und vor allem Kulanzfall noch genauer hinsehen, prüfen und rigoroser ablehnen, weil die Defekte durch Manipulationen steigen werden!  Negativ für die Branche!
Der Gesetzgeber wird Restriktionen, Gesetze und Maßnahmen ergreifen, um Manipulationen zu erschweren und nachzuweisen. Dies werden Hersteller wie auch „legal“ fahrende Pedelec- und E-Bike-Fahrer zu spüren bekommen!  Negativ für die Branche!
Unfallzahlen werden sich unnötig erhöhen, die Anzahl der Todesfälle steigen und nicht selten wird Manipulation dabei als Grund ermittelt werden. Das tolle Produkt Elektrorad kommt unnötig in Verruf, die Versicherer reiben sich jetzt schon die Hände - einige Stimmen fordern schon jetzt eine Versicherungspflicht für Pedelecs oder sogar die Helmpflicht! Negativ für die Branche!
Die ersten Firmen, die ihren Mitarbeitern Leasing anbieten oder dies überlegen, fragen schon kritisch nach..Sie hätten da so etwas gehört..“. Der zweite positive Effekt für die Zweiradbranche ist dadurch ebenfalls massiv in Gefahr! Welcher Arbeitgeber möchte, dass seine Mitarbeiter - anstatt gesünder zu werden - mit getunten Fahrzeugen durch die Gegend „fliegen“ und die Gefahr von Unfällen dadurch massiv steigt?  Negativ für die Branche!
Das Argument, dass man ohne Tuning keine Räder verkaufen kann, wird von der Großzahl der Händler widerlegt. Sie sind auch ohne  Tuning sehr erfolgreich am Markt! Wer sich über Tuning bei seinen Kunden beliebt machen muß, ist in den wichtigen Punkten für die Käufer zu schwach und versucht dies durch Tuning auszugleichen - wahrlich keine starke Leistung!
Immer wieder erreichen uns Anfragen, mit welchen Kunstgriffen, schriftlichen Erklärungen und Umgehungstatbeständen sich der Händler bei seinem illegalem Treiben „absichern“ kann.
Vielleicht trägt es kurzfristig zu ruhigem Schlaf bei, aber die Sicherheit, in der man sich da wähnt, ist trügerisch. Spätestens bei einem Personenschaden oder gar Todesfall werden ihm alle diese doch so „beruhigenden Hilfsmittel“ vor den Augen des Gesetzes nicht viel helfen und er wird mit den Konsequenzen seines Handelns konfrontiert werden - moralisch und finanziell!
Dies sind nur einige wenige Argumente, es gibt viele mehr. Wir fordern daher von allen Markteilnehmern die konsequente Ächtung von Tuning und Manipulationen. Hersteller sollten alles technisch machbare tun, solche illegalen Maßnahmen zu verhindern. Derartige Anbieter sollten gemieden werden und vor allem: Händler sollten bei jeder Gelegenheit dafür einstehen, dass man auch ohne Manipulationen ein gutes Geschäft machen kann!

Broschüre „Sicher Rad fahren mit und ohne Elektroantrieb“

Das Fahrrad hat sich längst zu einem Mobilitätsgaranten entwickelt. Es sichert auf kurzen bis mittleren Distanzen individuelle Bewegungsfreiheit, fördert die Gesundheit, entlastet die Straßen und schont die Umwelt.
Das Radwegenetz wird stetig ausgebaut, denn die Attraktivität des Fahrrades als flexibles Verkehrsmittel steigt weiter:
59 % aller 20- bis 39-jährigen nutzen das Rad auf dem Weg zur Arbeit, Schule oder Ausbildung.
Attraktive E-Bikes verstärken diesen Trend.
Je beliebter das Fahrradfahren wird, desto mehr muss auf die Sicherheit geachtet werden. Es geht um ein umsichtiges und rücksichtsvolles Miteinander im Straßenverkehr und um die Beachtung der grundlegenden Sicherheitsregeln.
Die Broschüre „Sicher Rad fahren - mit und ohne Elektroantrieb“ ist nun vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat erneut aufgelegt worden. Sie gibt Tips über die wichtigsten Verkehrsregeln, für den Kauf und die technische Sicherheitsausstattung der Fahrräder und das eigene Verhalten.
Dem VDZ liegen einige Exemplare der Broschüre vor, die wir kostenfrei an Mitglieder abgeben (max. 20 pro Anfrage).
Die Broschüre eignet sich - gerade jetzt zu Saisonstart - gut zur Weitergabe an Kunden.

Deckblatt Sicher Rad fahren

Abmahnwelle im Zweiradhandel

Wir sind in letzer Zeit mehrfach von Mitgliedern darauf hingewiesen worden, dass sie wegen falscher Werbung oder nicht korrekter AGB auf ihrer Homepage abgemahnt wurden.
In einigen Fällen wurden bis zu 5-stellige Gebühren fällig!
Die Abmahnungen waren zwar sachlich korrekt, dennoch ist es auffällig, dass sich diese Fälle jetzt wieder häufen.
Wir möchten der Sache deshalb nachgehen und fragen:

Haben Sie in letzter Zeit eine Abmahnung wegen eines Wettbewerbsverstoßes erhalten?
Dann bitten wir Sie um nähere Informationen, die selbstverständlich vertraulich behandelt werden.

Zahlungsmittel im Handel

Für Zahlungen bis 50 € ist Bargeld nach wie vor das mit Abstand am häufigsten verwendete Zahlungsmittel.
Für Kleinstbetragszahlungen unter 5 € spielen unbare Zahlungsinstrumente fast keine Rolle. Eine Veränderung im Zeitablauf ist bislang nicht zu erkennen.
Damit ist ein funktionierender und effizienter Bargeldkreislauf weiterhin unverzichtbar.
Die Deutsche Bundesbank untersucht in regelmäßigen Zeitabständen das Zahlungsverhalten in Deutschland.
Die letzte Erhebung für das Jahr 2014 zeigt die deutliche Dominanz der Barzahlung. Quelle:http://bit.ly/1VfwyEa

Kampagnenstart "Freiheit auf zwei Rädern"

Am 31.03.2017 erscheint die bundesweite Print-Kampagne „FREIHEIT AUF ZWEI RÄDERN“ innerhalb des Magazins
Frankfurter Allgemeinen WOCHE (immer Freitags am Kiosk für eine Woche).

Ziel der Kampagne ist es, leidenschaftliche Biker über die neusten Modelltrends zu informieren, entsprechendes Equipment, Produkte und Dienstleistungen zu thematisieren sowie spannende Geschichten rund um das Thema Motorrad, Fahrrad, E-Bike, Roller und weiteren Zweirädern bekannt zu machen.

Wie im letzten Jahr hat auch der VDZ wieder einen Artikel zu der Kampagne beigetragen, der über die Bedeutung des Fachhandels beim Fahrradkauf informiert.

Die Kampagne erscheint zeitgleich auf der Kampagnen-Website www.reise-urlaub-abenteuer.info , dort ist unser Beitrag ebenfalls zu lesen.

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