Der VDZ auf der Eurobike

Die Stimmung auf der diesjährigen Messe war unserer Meinung nach grundsätzlich positiv.
Vor allem der neue Testbereich hinter den B-Hallen, der während der ganzen Messe geöffnet war, traf auf großes Interesse unserer Händler.
Negativ fiel natürlich auf, dass einige namhafte Lieferanten nicht mehr vor Ort waren und nun eigene Veranstaltungen durchführen.
Dies führt zu einem Messetourismus für Händler, vor dem wir in der Zukunft nur warnen können.
Hierauf müssen die Messemacher reagieren und zwar mit aller Kraft.  Es kann und darf nicht sein, dass die Händler von Juli bis September quer durch Deutschland reisen, um dutzende Hausmessen zu besuchen.
Nicht jeder Händler kann sich dies - sowohl zeitlich als auch personell - leisten.
Die Eurobike bietet u.E. auch die Möglichkeit, die Produkte vor Ort zu vergleichen.
Eine Generalvorstellung der Produktneuheiten sollte auf der Leitmesse der Branche geschehen - dafür plädieren wir!
Deshalb sind auch wir im Jahr 2017 vom 30. August bis 02. September 2017 wieder auf der Eurobike dabei und freuen uns darauf!
Aus Produktsicht ist der Bereich der E-MTB´s für 2017 mit großen Erwartungen verbunden.
Hier wird eine deutliche Steigerung der Verkaufszahlen angenommen, insbesondere auch in Verbindung mit dem Thema Leasing.

EUROBIKE 2016 - Die 25. Eurobike endet mit 42.720 Fachbesuchern und 34.400 Fahrradfans

Erneut konnte sich die Eurobike als Plattform der internationalen Fahrradbranche präsentieren. Insgesamt 42.720 Fachbesucher besuchten die Messe.
Die Präsenz nahezu aller marktführenden Unternehmen - 1.350 Aussteller aus aller Welt waren es zum Jubiläum - sowie das qualitativ hochwertige Angebot aus allen Bereichen des Fahrrad-Segments sorgten für großes Interesse der Besucher.
Die Eurobike ist nach wie vor die Leitmesse für die Fahrradbranche, nicht nur für den deutschsprachigen Raum, sondern auch international.
Hier trafen sich Interessenten aus ganz Europa und der ganzen Welt. Die Messe bot der Branche erneut eine ideale Plattform, auf Neuerungen und Weiterentwicklungen aufmerksam zu machen.
Durch die hohe Medienpräsenz (rund 1.700 Journalist/inn/en waren vor Ort) bekam die Fahrradbranche wieder viel mediale Aufmerksamkeit.
Es gibt aber auch Kritik am neuen Format: In den letzten Jahrzehnten erlebte die Messe einen fast kontinuierlichen Anstieg der Besucherzahlen.
Erstmals registrierten die Veranstalter einen Rückgang, vor allem bei den deutschen Fachbesuchern.
Die Gründe dafür reichen vom bisherigen Saisonverlauf bis hin zum steigenden Wettbewerb durch die Zunahme von Hausmessen.
Infotainment rund um die neuen Bike-Trends boten die Eurobike Festival Days, die am Samstag und Sonntag 34.400 Besucher an den Bodensee lockten.
„Zwei Tage feierte die Branche mit allen Bike-Fans das Thema Fahrrad. Die Resonanz darauf ist sehr gut und wir konnten den richtigen Impuls setzten, um künftig mehr Menschen auf das Rad zu bringen“, freut sich Eurobike-Projektleiter Dirk Heidrich über die gelungene Neukonzeption.
Über 3000 Räder standen in der Demo Area zur Probefahrt bereit.
Ein Ergebnis des Feedbacks zur Neukonzeption der Eurobike: Im nächsten Jahr wird es für die Endverbraucher-Ansprache nur einen Festival Day am Samstag geben. Damit findet die Eurobike 2017 von Mittwoch, 30. August bis Samstag, 2. September statt.

Pokémon Go: Monstergeschäft mit Monstern im Geschäft?

Während sich ein Teil der Händler noch über die Scharen von Menschen, die am Smartphone klebend durch die Stadt laufen, wundert, vielleicht sogar ärgert, nutzt ein anderer Teil den aktuellen Hype um das Augmented-Reality-Spiel Pokémon Go schon für sich. Dass dieser aktuelle Hype vergehen wird, mag sein, aber andere, ähnliche Aktionen werden folgen.

Und sie zeigen deutlich, dass mobile Technologien unseren Alltag zunehmend stark beeinflussen – und dass die Katalysatoren hinter diesen Veränderungen mobile, internetfähige Endgeräte sind. Es ist also notwendiger denn je, darüber nachzudenken, wie diese Veränderungen durch den stationären Handel genutzt werden sollten und welche Infrastruktur sich Kunden und Nutzer in den Städten und stationären Geschäften wünschen.

Freies WLAN ist dabei zumindest ein erster Schritt und mit Inkrafttreten durch die Verkündung des neuen Telemediengesetzes im 35. Bundesgesetzblatt am 20. Juli 2016 kann dieser Schritt nun auch bedeutend sicherer gegangen werden. Im Kern steht das zweite Gesetz zur Änderung des Telemediengesetzes für mehr Rechtssicherheit für Unternehmen im Zusammenhang mit der sogenannten WLAN-Störerhaftung.

Mit seiner Änderung werden gewerbliche, nebengewerbliche und private WLAN-Anbieter zukünftig wie Zugangsanbieter zum Internet (Access Provider) behandelt. Dadurch sollen Betreiber eines WLAN-Netzes nicht mehr für Rechtsverstöße durch ihre Nutzer haften. Durch die Abschaffung der WLAN-Störerhaftung entstehen für den deutschen Einzelhandel umfangreiche Möglichkeiten im Bereich der Digitalisierung. Zahlreiche Technologien und Innovationen stehen dem Handel nun risikofrei zur Verfügung, u.a. virtuelle Ergänzungen des Warenangebots oder Innen-Navigation. Außerdem können durch frei zugängliches WLAN Bezahlvorgänge mit dem Smartphone abgewickelt und Wartezeiten für den Kunden (z.B. vor der Umkleidekabine) überbrückt werden.

Kaum Falschgeld im Einzelhandel

Die aktuellen Zahlen der Deutschen Bundesbank zu Falschgeld zeigen, dass die Kunden im Einzelhandel weitgehend sicher sein können, echtes Wechselgeld zu bekommen. „Falschgeld macht nicht mal 0,01 Promille des Handelsumsatzes aus. Damit liegt der Schaden durch Falschgeld gemessen an 480 Milliarden Euro Jahres-Umsatz im deutschen Einzelhandel im kaum feststellbaren Promillebereich“, so HDE-Experte Ulrich Binnebößel. Die Deutsche Bundesbank hatte bekanntgegeben, dass im vergangenen Jahr 45.625 falsche Euro-Banknoten im deutschen Zahlungsverkehr registriert wurden. Die durch Falschgeld entstandene Schadenssumme beträgt damit 2,3 Millionen Euro. Damit liegt der Schaden ungefähr auf Vorjahresniveau.

„Die verlässlichen Kontrollen durch geschultes Personal und entsprechende Prüfapparate im Einzelhandel sowie die Ermittlungsarbeit der Polizei machen den Fälschern in Deutschland das Leben schwer“, so Binnebößel. Derzeit laufen im Handel die Vorbereitungen auf den neuen 50 Euro-Schein, der ab 4. April 2017 in den Zahlungsverkehr kommt.

VDZ-Vorstand im Amt bestätigt

Auf der diesjährigen Eurobike standen für den VDZ nicht nur die Branchenentwicklung, alte und neue Kontakte sowie Trends und Innovationen im Focus.

Auch für den VDZ-Vorstand galt es, sich in der turnusgemäßen Vorstandswahl Richtung Zukunft zu orientieren. In dieser Vorstandswahl am 02.09.2016 wurde der gesamte VDZ-Vorstand im Amt bestätigt und für die nächsten 5 Jahre einstimmig wiedergewählt.

DIETMAR KNUST, der seit 2011 im Amt ist, bleibt Vorsitzender des VDZ. Knust führt seit 1987 in 3. Generation die Geschäfte des Zweiradhauses Peter Born in Paderborn.

Zum 1. Stellvertretenden Vorstand wurde erneut GUIDO DÜNNEBACKE, 2-Rad Dünnebacke KG, Menden, gewählt. 2. Stellvertretender Vorstand ist weiterhin TOBIAS HEMPELMANN, Lippe-Bikes Hempelmann, Lage.

Auch die beiden Kassenprüfer stellten sich erneut zur Wahl und wurden einstimmig gewählt:

Thorsten Brinkmann, Rück am Ring GmbH & Co. KG, Bottrop

Klaus Ottensmann, Zweirad Dammann, Ahlen

VDZ-Geschäftsführer Thomas Kunz begrüßte die wiedergewählten Vorstandsmitglieder und dankte diesen für die Bereitschaft, sich erneut ehrenamtlich in der Verbandsarbeit zu engagieren. Geschäftsführung und Geschäftsstelle des VDZ freuen sich erneut auf eine konstruktive und angenehme Zusammenarbeit!

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