Maßnahmen gegen Manipulation & Tuning von E-Bikes

Selbstverpflichtung von Industrie, Handel und Handwerk

Die AG Fahrradwirtschaft (AGF) ist eine Plattform bestehend aus diversen Verbänden und Organisationen der Fahrradbranche, die sich bei regelmäßigen Treffen zu aktuellen Themen austauschen. Die Ziele der AGF sind die Bearbeitung gemeinsamer, übergreifender Themen, um Strategien und Lösungen zu finden.

Die AGF besteht aus folgenden Mitgliedern:

  • Zweirad-Industrie-Verband (ZIV)
  • Verband des Deutschen Zweiradhandels (VDZ)
  • Verbund Service und Fahrrad (VSF)
  • BICO Zweirad Marketing GmbH
  • Bundesinnungsverband für das Deutsche Zweiradmechaniker-Handwerk (BIV).

Die Mitglieder der AGF sprechen sich strikt gegen jede Art der Manipulation an E-Bikes und E-Bike Antriebssystemen der deutschen und internationalen Fahrradindustrie aus, die z.B. der Steigerung der Leistung oder der maximalen Unterstützungsgeschwindigkeit dienen sollen. Die AGF weist ausdrücklich darauf hin, dass Manipulationen schwerwiegende negative Folgen sowohl technischer als auch haftungsrechtlicher Natur haben können.

Lesen Sie hierzu die Pressemeldung der AGF vom 01.03.2017.

 

Fahrradgeschäfte erzielten 2016 das größte Plus im Einzelhandel

Der Einzelhandel konnte nach den aktuellen Zahlen, die der Handelsverband Deutschland (HDE) am 01.02.2017 im Rahmen seiner Pressekonferenz präsentierte, 2016 ein leichtes Umsatzplus erzielen. Für 2017 fällt die Prognose ähnlich aus.
Den größten Umsatzsprung unter den Sparten konnte der Einzelhandel mit Fahrrädern verbuchen.
Der gesamte Einzelhandel erzielte 2016 nach den aktuellen Zahlen des statistischen Bundesamts ein Umsatzplus von nominal 2,2 %. Auch in 2016 war der Online-Handel wieder der Umsatztreiber.
Deutlich besser als dieser Durchschnitt entwickelte sich der Umsatz im Fahrradhandel im Zeitraum Januar bis November 2016.
Hier lag der Zuwachs zum Vorjahreszeitraum bei nominal 9,7 %, real immerhin bei 6,4 %.
Diese Differenz deutet auch auf einen stärkeren Preisanstieg im Fahrradeinzelhandel als in anderen Branchen hin.

Versicherung für E-Bike-Akkus

Der Brand eines E-Bike-Akkus in Hannover, der Anfang Februar ein Fahrradgeschäft und darüber hin-aus auch ein ganzes Parkhaus in Flammen setzte, hat zu Nachfragen nach ausreichendem Versicherungsschutz geführt.
Ob die Gebäude- oder Inventarversicherung ausreicht, klären Sie bitte mit Ihrem Versicherer. Man kann Akkus auch zusätzlich versichern lassen.
Wichtig ist vor allem, die Gebäude- und sonstige involvierten Versicherungen schriftlich darüber zu informieren, dass man Lithium-Ionen-Akkus lagert und lädt.
Dies bitte schriftlich bestätigen lassen. Diese schriftliche Bestätigung dann feuersicher aufbewahren.
Ansonsten muss natürlich ein sicherer Umgang und die entsprechende Lagerung der Akkus gewährleistet sein.
Auch die Schulungen der entsprechenden Hersteller geben umfangreiche Informationen.

Konjunktur

Es geht los - der Frühling steht vor der Tür, die ersten Sonnenstrahlen locken die Menschen ins Freie.
In den Werkstätten wird vormontiert, was das Zeug hält.
Hoffen wir auf gutes Wetter zum Saisonstart  - die Kunden stehen in den Startlöchern.
Bisher sind zwar die Umsätze wegen des Wetters gegenüber dem guten Vorjahr nicht erreicht, das ist aber noch kein Grund zur Beunruhigung.
„Der Akku-Brand in Hannover ist vereinzelt Thema im Verkaufsgespräch“, so ein VDZ-Mitglied. „Negative Auswirkungen sind aber weder zu spüren noch zu erwarten“.

Rekord-Unfallzahlen bei E-Bikes - VDZ warnt vor Panikmache

Die unlängst vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Unfallzahlen von E-Bikes bzw. Pedelecs hält der VDZ für irreführend. „Die Anzahl der verkauften E-Bikes ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, im letzten Jahr überschritt der Bestand die 3 Millionen-Grenze. Dass dadurch natürlich auch die Unfallzahlen proportional ansteigen, kann sich jeder ausrechnen“, so Thomas Kunz, Geschäftsführer des VDZ. „Wir warnen davor, das E-Bike jetzt als gefährliches Verkehrsmittel einzustufen, zumal in der Statistik auch nicht genannt wird, wer die Unfallverursacher sind.“

E-Bike-fahren macht Spaß und ist bei guter Vorbereitung völlig ungefährlich. Vor allem ältere Mitbürger erfreuen sich an der elektrischen Treterleichterung und befinden sich nun wieder im Straßenverkehr, an dem sie vorher nicht (mehr) teilgenommen haben. Durch diese Entwicklung ergeben sich leider auch im Stadtverkehr oder über Land mehr Unfallsituationen. Deshalb fordert der VDZ einen weitreichenden Ausbau der Fahrradinfrastruktur. Jeder muss seinen Teil zur Sicherheit des Radfahrers beitragen, so der VDZ – hier ist der Handel bereits gut aufgestellt:

„Der Käufer eines E-Bikes muss sehr gut auf die Eigenschaften dieses Verkehrsmittels vorbereitet werden - schnelleres Anfahren und die gleichmäßige Geschwindigkeit sind für viele Nutzer zunächst ungewohnt. Der Fahrradfachhandel berät seine E-Bike-Kunden sehr intensiv und bereitet diese mit Testfahrten, detaillierten Erläuterungen und Merkblättern zum Nachlesen auf die Nutzung des hochpreisigen elektrischen Zweirades vor. Dies ist seine Verantwortung gegenüber dem Kunden und - vor dem Hintergrund der Gewährleistung - schon in seinem eigenen Interesse selbstverständlich. Dem Händler ist auch bekannt, wo es regionale Fahrsicherheitstrainings gibt. Und selbstverständlich ist auch, dass er das Tragen eines Fahrradhelmes empfiehlt“, so der VDZ-Geschäftsführer.

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