Radschnellwege im Bundesverkehrswegeplan

Am 03.08.2016 verabschiedete das Kabinett den Bundesverkehrswegeplan 2030.

Auf Initiative von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt findet sich dort – anders als in den Entwurfsfassungen vorgesehen – auch ein Passus zur Zukunft des Radverkehrs. Demnach wird der Bund sich im Rahmen seiner verfassungsrechtlichen Möglichkeiten in Zukunft stärker am Bau von Radschnellwegen beteiligen. Dies ist ein positives Signal für unsere Branche!

In Deutschland fahren etwa 11 Prozent der Berufstätigen mit dem Rad zur Arbeit – und niederländischen Regionen mit gut ausgebauten Radschnellwegen sind es über 25 Prozent. 300 Kilometer Radschnellwege gibt es in den Niederlanden schon, 600 weitere Kilometer sind in Planung. In Deutschland sind es nur zwischen 10 und 40 Kilometer, je nach Auslegung des Begriffs.

Für das ambitionierteste deutsche Projekt, den RS.1 quer durch das Ruhrgebiet, wurde per Machbarkeitsstudie errechnet, dass durch den Radschnellweg täglich 52.000 PKW-Fahrten mit über 400.000 Kilometern eingespart werden können. Außer im Ruhrgebiet liegen Pläne für Radschnellwege in den Großräumen Hannover, Frankfurt, Nürnberg und München vor. Der ADFC geht davon aus, dass alle diese Projekte durch die Unterstützungszusage des Bundes zusätzlichen Schub bekommen und nun tatsächlich in Angriff genommen werden können.

Zügig und komfortabel – auch über längere Distanzen

Radschnellwege werden in den Niederlanden („Snelfietsroutes“) und in Flandern („Fietsostrades“) bereits seit einigen Jahren erfolgreich als Alternative für Pendler, Lastentransporte und Freizeitfahrten genutzt. Kerngedanke solcher überregionalen Radverkehrsverbindungen ist, das komfortable und zügige Fahrradfahren auch über längere Distanzen zu ermöglich. Dafür werden Radschnellwege separat vom Kfz-Verkehr mit einem leichtläufigen Belag, großzügiger Breite und einer weitgehend geraden, kreuzungsfreien Streckenführung ausgestattet. Ziel ist, dass sich die Radstrecke als Alternative zum Autofahren bewähren kann – und dass darauf auch längere Strecken (10-15 km) als sonst mit dem Rad üblich (bis 5 km) zurückgelegt werden.

Eurobike 2016 – Alle Aussteller auf einen Blick

1.350 Aussteller aus 48 Nationen präsentieren sich dieses Jahr in 13 Messehallen sowie im Freigelände West und der DEMO AREA. Alte Bekannte und neue Gesichter der Bike-Industrie repräsentieren auf der 25. EUROBIKE die Branche, die für Händler, Professionals und Medienvertreter Orientierung für die Trends der kommenden Saison bietet. Alle Marken und Hersteller sind im Ausstellerverzeichnis 2016 von A bis Z aufgelistet und können über die intuitive oder erweiterte Suchfunktion gefunden werden. Hier geht´s zur Übersicht.

Konjunktur Sommer 2016

Der Juni hat der Branche wieder einen Dämpfer gegeben, da eine zusammenhängende Schönwetterperiode fehlte.

Die Aussagen der VDZ-Händler zur Konjunktur sind sehr unterschiedlich. Solche lokalen Unterschiede hat die Branche selten gesehen: Von Einbrüchen bis zu 40 % bis hin zu begeisterten 25 % im Plus ist alles drin.

Die teilweise sehr lokalen Wetterkapriolen sind nur einer der Gründe für die entstandenen Umsatzverluste. Auch konnten Umsatzverschiebungen in den Warengruppen aufgrund fehlender Waren und zu spätem Erkennen von fehlenden Beständen und mangelnder Nachlieferfähigkeit bei den Herstellern nicht bedient werden. Auch die Fußball-EM schadet der Branche eher als sie im Moment nutzt.

Hoffen wir jetzt auf den Sommer, damit die Umsatzkurve auch dieses Jahr wieder nach oben zeigt!

EUROBIKE: Fachaustausch, Bike-Tests, Live-Action

Die Vorbereitung zur 25. Auflage für die vom 31. August bis zum 4. September 2016 stattfindende Leitmesse laufen auf vollen Touren.
„Mit der Neukonzeption stellen wir die Eurobike auf zwei starke Säulen“, so Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen.
„Neben der bewährt optimalen Positionierung im B-to-B-Bereich etablieren wir die Messe als mehrtägigen Event für alle Fahrradenthusiasten.“
Auf dem großen Messegelände inklusive elf Special-Areas wird den Bikefans am Samstag, 3. und Sonntag, 4. September die gesamte 2017er-Produktpalette der Branche präsentiert und das Themenfeld Fahrrad in rasanten Wettbewerben, Vorträgen und Shows nahegebracht.
„Die Eurobike ist auch zum 25. Jubiläum wieder sehr gut aufgestellt“, ist Bereichsleiter Stefan Reisinger überzeugt. „Wir sind mit dem Anmeldestand der Aussteller sehr zufrieden.“
Auf insgesamt über 100.000 Quadratmetern und erneut in 13 Messehallen werden sich rund 1.350 Aussteller aus über 50 Nationen zum Gipfeltreffen der Fahrradbranche versammeln.
Während der Business Days von Mittwoch, 31. August bis Freitag, 2. September, setzt die Weltleitmesse in bewährter Manier den Fokus auf die Fachbelange der globalen Branche.
Im Austausch mit mehr als 45.000 Fachbesuchern und rund 2.000 Medienvertretern aus über 100 Nationen stellen Industrie und Handel hier die Weichen für die Zukunft, flankiert von zahlreichen Produktneuheiten und einem starken Academy-Programm. Umfangreiche Testmöglichkeiten bietet an allen Veranstaltungstagen die neue Demo Area mit vielfältigen Teststrecken im Nordosten des Messegeländes.

Der VDZ auf der Eurobike 2016

Auchder VDZ ist natürlich auf der EUROBIKE in Friedrichshafen dabei!Sie finden uns an altbewährter Stelle in Foyer Ost, Stand Nr. 101.

Viele interessante Informationen halten wir dort für Sie bereit. Unsere aktuellen „Marktdaten“ haben wir ebenfalls wieder im Gepäck.

Möchten Sie aktuelle Branchen-Themen erörtern, haben Sie Fragen oder Anregungen? Besuchen Sie uns - wir freuen uns auf interessante Gespräche!

Wenn Sie einen festen Termin vereinbaren möchten, wenden Sie sich bitte direkt an Frau  Eickelmann (Tel: 0521/965 10-14).

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