Mindestlohn ab dem 01.01.2017: 8,84 € (Stunde)

Zum 01.01.2017 steigt der gesetzliche Mindestlohn von bisher 8,50 €/Stunde auf 8,84 € die Stunde.

Wenn dies auch erst für die Abrechnung des Monats Januar relevant ist, so ergibt sich gleichwohl Handlungsbedarf bei der Anpassung des vertraglichen maximalen Arbeitszeitumfangs bei den Mini- und Midi-Jobs.

Bisher:

450,--€-Job:     bis zu 52,94 Stunden monatlich bzw. ca. 12 Stunden/Woche

850,--€-Job:     bis zu 100 Stunden monatlich bzw. ca. 23 Stunden/Woche

Ab 01.01.2017:

450,--€-Job:     bis zu 50,90 Stunden monatlich bzw. ca. 11, 7 Stunden/Woche

850,--€-Job:     bis zu 96,15 Stunden monatlich bzw. ca. 22,12 Stunden/Woche.

Hinzuweisen ist noch auf Folgendes:

Bei Tarifbindung sind - je nach Eingruppierung und auch bei den benennten Beschäftigtengruppen - die jeweiligen Tarifgehälter/Löhne zugrunde zu legen. Bei fehlender Tarifbindung bilden die tariflichen Vergütungsgrößen zumindest mittelbar Untergrenzen bei der Ermittlung des sittenwidrigen Wucherlohns.

Als Faustformel gilt nach der Rechtsprechung der Arbeitsgerichte, dass eine Vergütung, die das jeweilige Tarifentgelt um mehr als ein Drittel unterschreitet, sittenwidrig ist. Die Folge ist, dass die Differenz zum jeweils einschlägigen Tariflohn/gehalt (!) eingefordert werden kann, und zwar rückwirkend im Rahmen der gesetzlichen Verjährungsfristen.

Globale Fahrradbranche spricht sich für dreitägige Eurobike 2018 aus

Die neue Ausrichtung der Eurobike 2018 mit reinem Fachfokus und dem 8. Juli als Starttermin wurde bereits im vergangenen Oktober beschlossen. Nach einer Erhebung unter den Ausstellern zur Frage, ob diese Veranstaltung drei oder vier Tage dauern soll, steht nun fest: Die Eurobike 2018 richtet sich an drei Tagen vom Sonntag, 8. Juli bis Dienstag, 10. Juli ausschließlich an das Fachpublikum.

„Die starke Mehrheit unserer Kunden hat sich für eine dreitägige Eurobike 2018 ausgesprochen. Als Partner der globalen Branche unterstützen wir diesen Anspruch und stellen Ausstellern und Fachbesuchern somit die gewohnte Businesszeit von drei Tagen zur Verfügung“, erklärt Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen, die Entscheidung.

Die Organisatoren der Eurobike haben die Ausstellerbefragung zur Messedauer sowohl quantitativ als auch spezifisch hinsichtlich diverser Produktsegmente, Unternehmens-Größen und -Herkunft ausgewertet.

„Es gibt ein ganz klares Votum der Branche für drei Veranstaltungstage. Dies ist sicherlich auch der aktuellen konjunkturellen Situation und der herausfordernden Saison 2016 für viele Player geschuldet“, sagt Bereichsleiter Stefan Reisinger. „Eine dreitägige Veranstaltung ist kostengünstiger und obwohl dies auch für uns als Veranstalter Einschnitte bedeutet, tragen wir diese Entscheidung selbstverständlich mit.“

Dass die Eurobike 2018, bedingt durch den Terminsprung nach vorne, die Tore nicht für Endverbraucher öffnet, wurde bereits zum Ende der diesjährigen Veranstaltung beschlossen.

Um interessierten Herstellern im Rahmen der dreitägigen Eurobike 2018 möglichst viel „quality time“ mit Händlern und Partnern anbieten zu können, werden die Organisatoren zukünftig verstärkt individuelle, direkt vor- oder nachgelagerte Formate anbieten. Diese können von Test-Events bis hin zu Rückzugsmöglichkeiten für den gezielten Austausch zwischen Aussteller und Fachbesucher reichen.

 

Die Termine im Überblick:

Eurobike 2017: Mittwoch, 30. August bis Samstag, 2. September 2017  (30.8. - 1.9. Business Days, 2.9. Festival Day)

Eurobike 2018: Sonntag, 8. Juli bis Dienstag, 10. Juli (reine Fachmesse)

Manipulationsfreie Registrierkassen

Wir weisen noch einmal darauf hin, dass ab dem 01.01.2017 die sogenannte GoBD-Verordnung in Kraft tritt, nach der durch Registrierkassen erstellte Kassenbelege vollständig und unveränderbar, jederzeit verfügbar, unverzüglich lesbar und maschinell auswertbar aufzubewahren sind. Näheres zur GoBD gibt es u.a. hier.

Außerdem müssen Registrierkassen künftig mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung ausgestattet sein, d.h. Einzelhändler müssen ihre vorhandenen Registrierkassen evtl. nachrüsten oder nicht nachrüstbare Kassen ersetzen. Die neuen Regelungen sollen ab 2020 gelten.

Für moderne Registrierkassen, die den aktuellen Anforderungen bereits entsprechen, gilt eine Übergangsregelung bis Ende 2022.

Ein Merkblatt zum Thema Registrierkasse kann bei uns angefordert werden. Es besteht dringender Handlungsbedarf!

Weihnachtsgeschäft: Umsatzwachstum von 3,9 % erwartet

Die Umsätze des Einzelhandels in Deutschland werden im Weihnachtsgeschäft 2016 erstmals die 90-Milliarden-Euro-Marke knacken. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Wachstum von 3,9 %. „Selten war die Ausgangslage für das Weihnachtsgeschäft so günstig wie in diesem Jahr. Die Stimmung ist gut, der Arbeitsmarkt stabil. Deshalb rechnen wir für November und Dezember mit einem Rekordweihnachtsgeschäft“, so HDE-Präsident Josef Sanktjohanser.

Die HDE-Weihnachtsumfrage unter 500 Handelsunternehmen zeigt dabei aber ein differenziertes Bild. So sind kleinere Unternehmen deutlich verhaltener in ihren Erwartungen als Großbetriebe. Insbesondere der Innenstadthandel und der Online-Handel gehen mit hohen Erwartungen in die kommenden Wochen.

Das Weihnachtsgeschäft ist für viele Einzelhändler die umsatzstärkste Zeit des Jahres. „Die Umsätze liegen in den letzten beiden Monaten des Jahres um rund 15 %, in einzelnen Branchen um bis zu 100 % über dem Durchschnitt der anderen Monate“, so Sanktjohanser weiter. Der stationäre Handel erzielt knapp 19 %, der Internethandel gut ein Viertel seines Jahresumsatzes in November und Dezember. Wachstumstreiber bleibt der Online-Handel, im Internet wächst das Weihnachtsgeschäft im Vergleich zum Vorjahr um 12 %. Dabei profitiert auch der stationäre Handel massiv von seinen Online-Aktivitäten.

Winterschlussverkauf: Startschuss am 30. Januar 2017


Der bundesweit gemeinsame Winterschlussverkauf beginnt am 30. Januar 2017. Dies ist der letzte Montag im Januar und damit der ehemals gesetzlich vorgeschriebene und bei den Kunden weithin bekannte Starttermin. Der WSV ist das Ende und der Höhepunkt der Reduzierungsphase und lockt immer noch viele Kunden in die Geschäfte.
Der PR-Effekt für den Handel ist groß, da die Medien nach wie vor  ausführlich über Schlussverkäufe berichten.

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