Handelsinitiative gegen Plastikmüll - Viele Kunststofftüten werden kostenpflichtig

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und HDE-Präsident Josef Sanktjohanser haben am 26.04.2016 eine Vereinbarung unterschrieben, nach der innerhalb von zwei Jahren 80 Prozent der Kunststofftüten im Einzelhandel kostenpflichtig sein sollen.
Damit leistet der Handel einen aktiven Beitrag gegen den Plastikmüll.
Mit der Vereinbarung wird eine EU-Richtlinie umgesetzt, nach welcher der Pro-Kopf-
Verbrauch an Kunststofftüten deutlich reduziert werden soll.
Die Vereinbarung, der sich die Unternehmen freiwillig anschließen können, tritt zum 1. Juli 2016 in Kraft.
„Der Handel steht bereit, seinen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz zu leisten“, so HDE-Präsident Josef Sanktjohanser.
„Zum Start der Vereinbarung beteiligen sich etwa 260 Unternehmen.“
Diese stünden für über 60 Prozent der Tüten im Handel, die von der EU-Richtlinie erfasst werden.
Er sei zuversichtlich, dass die vereinbarte Zielquote von 80 Prozent der Kunststofftüten innerhalb von zwei Jahren erreicht werden könne.
Entscheidend sei, dass weitere Branchen die Vereinbarung unterzeichneten. Denn über die Ladentheken des
Einzelhandels gehen in Deutschland nur gut zwei Drittel aller Tüten.
Über die Höhe des Tüten-Entgelts entscheiden die Händler aus kartellrechtlichen Gründen individuell. Ein Teil der Einnahmen soll Umweltprojekten zugutekommen. Bereits heute werden damit verschiedene Initiativen gefördert.
Nach den Vorgaben der EU-Richtlinie muss der Pro-Kopf-Verbrauch von Kunststofftüten (15 bis 50 Mikrometer Wandstärke) in den Mitgliedstaaten bis Ende 2019 auf 90 Tüten und bis Ende 2025 auf 40 reduziert werden. Deutschland liegt aktuell bei jährlich 71 Tüten je Einwohner und Jahr.
Mehr Informationen unter: www.einzelhandel.de/kunststofftuete

Personalsorgen im Zweiradhandel

„Wo bekomme ich gute Leute?“ - diese Frage beschäftigt nach unserer Information viele Zweiradhändler.
Ob Mechaniker, Verkäufer oder Azubi - Die Suche nach qualifizierten Bewerbern im Fahrradfachhandel ist oftmals schwierig. Auf Zeitungsannoncen reagieren junge Menschen heute kaum noch. Sollten Händler auf den einschlägigen Jobportalen oder sozialen Netzwerken ihre Ausbildungsangebote vorstellen oder inserieren?
Viele ausgebildete Berufsanfänger verlassen die Branche wieder. Lange Arbeitstage, schlechte Bezahlung und unbefriedigende berufliche Zukunftsperspektiven führen dazu, dass sich viele frisch ausgelernte Mitarbeiter noch einmal umorientieren.
Wie lässt sich die Angestelltenflucht in der Velobranche stoppen, wie bindet man gute Mitarbeiter/innen  an das eigene Unternehmen? Welche Maßnahmen ergreifen Sie?
Wir sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen.

EU-Datenschutzverordnung praxistauglich umsetzen

Vor der geplanten Annahme der EU-Datenschutzverordnung durch das Europa-Parlament fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) die Bundesregierung auf, die in der Folge anstehenden Anpassungen im deutschen Recht möglichst unbürokratisch und praxistauglich zu gestalten.
„Die Händler sind auf verständliche und einfach handhabbare Datenschutzregelungen angewiesen“, so HDE-Bereichsleiter Peter Schröder.
Bei der anstehenden Anpassung der nationalen Vorschriften sei jetzt die Bundesregierung in der Pflicht.
Insgesamt enthalte die EU-Datenschutzverordnung zu viele Möglichkeiten für nationale Sonderregelungen.
„Die zahlreichen Öffnungsklauseln ermöglichen den EU-Staaten unterschiedliche Einzelvorschriften. Das kann den Wettbewerb im grenzüberschreitenden Handel verzerren“, so Schröder weiter.
Zum Beispiel könnten Unternehmen in den einzelnen Mitgliedsstaaten in unterschiedlicher Weise verpflichtet sein, einen Datenschutzbeauftragen zu benennen.
Die Unternehmen bräuchten eine weitergehende Harmonisierung des Datenschutzes, damit sie bei fairen Wettbewerbsbedingungen im EU-Binnenmarkt tätig sein können.

Handelsforum 2016: HANDEL 4.0

Die Digitalisierung ist auch für den Einzelhandel eine große Herausforderung. Der Fachhandel MUSS sich diesem Thema stellen, sonst verliert er den Anschluss. Die Welt des Handels unterliegt gerade einer der drastischsten Veränderungen der letzten Jahre. Dies zeigen auch die Zahlen, die wir momentan für unsere Jahrespressekonferenz und unsere Delegiertenversammlung im Juni d. J. zusammenstellen.

Die immer rasanteren Veränderungen und die Vernetzung der Welten bergen jedoch auch jede Menge Chancen für den stationären Einzelhandel. Wie kann der Handel tragfähige Brücken über alle Kanäle hinweg zum Kunden schlagen? Da uns dieses Thema immens wichtig ist, werden wir uns auf unserem 28. Handelsforum am 27. April 2016 damit beschäftigen. „Handel 4.0 - Digitalisierung als Herausforderung und Chance“ ist das Thema, das jeden Händler angeht!

Mit einer ausgewogenen Mischung von Fach- und Praxisreferenten werden wir Ihnen viele Anregungen und praxisnahe Tipps mit auf den Weg geben. Das Handelsforum 2016 wird ein spannender und sehr interessanter Tag. Viele neue Informationen erwarten Sie. Auch ein Experte aus der Zweiradbranche ist mit dabei!

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Programm. Wir versprechen Ihnen eine hochattraktive Veranstaltung zu unschlagbaren Preisen (149 € für Mitglieder, 219 € für Externe, inkl. Tagungsunterlagen, Verpflegung und kostenfreies Parken im Parkhaus Stadthalle). Nirgendwo in der Region wird Ihnen ein solches Podium zu diesen Konditionen geboten. VDZ-Mitglieder zahlen bei dieser Veranstaltung den ermäßigten Preis.

Nutzen Sie die Möglichkeit, mit Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch zu kommen und über den Tellerrand zu schauen! Lassen Sie sich diese Veranstaltung nicht entgehen und melden Sie sich schnellstmöglich an!

Bezahlpflicht auf Plastiktüten

Damit die Bundesregierung keine Plastiktütensteuer einführt, will sich der Handel freiwillig zur kostenpflichtigen Abgabe von Plastiktüten verpflichten.
Folge: Der Handel verkauft dann die Tüten, behält den Reinerlös und tut etwas für die Umwelt.
Wer eine Bezahlpflicht auf Kunststofftüten einführen und damit einen Beitrag zur dauerhaften Reduzierung des Tütenverbrauchs leisten will, kann als Kommunikationsinstrument einen POS-Flyer für Kunden sowie ein Informationspapier und eine Muster-Pressemitteilung vom HDE nutzen.
Die Unterlagen können bei uns angefordert werden.

 

 

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