Der deutsche Fahrrad- und E-Bike-Markt 2015 - Präsentation der Wirtschaftsdaten durch ZIV und VDZ

Das Mobilitätsverhalten der Bundesbürger verändert sich rasant, besonders im urbanen Raum. Das Auto ist immer weniger das Verkehrsmittel der Wahl, vor allem für Berufspendler. Das Fahrrad ist Begleiter in allen Lebenslagen und bietet eine individuelle, flexible, ökonomische und vor allem zeitsparende Form der Alltagsmobilität.
Dass Radfahren auch noch gesundheitsfördernd ist und die Umwelt schont, unterstreicht seine Bedeutung für die Zukunft.
Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) ist die nationale Interessenvertretung der deutschen Fahrradindustrie und ermittelt fortlaufend aktuelles Zahlen- und Informationsmaterial rund um den deutschen Fahrradmarkt.
Zum Start der Fahrradsaison 2016 stellt der ZIV zusammen mit dem VDZ die Entwicklungen der Fahrradindustrie und die aktuelle Marktsituation des Fachhandels vor.
Die Präsentation der Wirtschaftsdaten 2015 durch den ZIV und den VDZ findet am 08. März 2016 in der Berliner Bundespresskonferenz.
Weitere Informationen beim VDZ.

Winterschlussverkauf 2016

In diesem Jahr startete der freiwillige Winterschlussverkauf (WSV) am 25. Januar. Die Kunden können sich auf viele Schnäppchen freuen. Denn der Winter war insgesamt bisher deutlich zu milde, so dass im Handel kaum warme Bekleidung, Mützen oder Handschuhe über die Ladentische gingen. Die Lager der Händler sind demnach noch gut gefüllt. Die Textilhändler räumen ab Ende Januar ihre Vorräte und machen Platz für die Frühjahrsmode.

Wegen des großen Werbeeffekts und der guten Kundenresonanz beteiligen sich auch Händler aus anderen Bereichen am WSV. So gibt es viele günstige Angebote bei Schuhen, Sportbekleidung, Lederwaren, Heimtextilien, Möbeln sowie in Bau- und Elektronikmärkten.

Insgesamt schätzt der Handelsverband Deutschland, dass auch in diesem Jahr wieder etwa drei Viertel der Einzelhändler den großen Werbeeffekt des WSV für sich nutzen werden. Besonders für ländliche Regionen sowie kleinere und mittlere Städte ist der WSV von großer Bedeutung. Denn hier unternehmen viele Kunden aus dem Umland gezielte Schnäppchentouren in die Innenstädte. Die Schlussverkäufe sind auch nach dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage im Jahr 2004 nach wie vor sehr populär und erfolgreich. Deshalb bietet der Einzelhandel Winter- und Sommerschlussverkauf auch weiterhin an.

Steuer auf Spenden abschaffen - Hilfsbereitschaft fördern

Viele Einzelhandelsunternehmen spenden regelmäßig für wohltätige Zwecke. Gerade auch in der derzeit bestehenden Flüchtlingskrise tun sie dies unter anderem mit Sachspenden. Nach aktuellem Stand der Gesetze verursacht dieses soziale Engagement allerdings Umsatzsteuerzahlungen.

„Die Unternehmen müssen für ihre Sachspenden Umsatzsteuer zahlen, ohne Geld für die Ware erhalten zu haben. Das behindert die große Hilfsbereitschaft der Wirtschaft“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Für die Unternehmen habe das die absurde Folge, dass es umsatzsteuerlich sinnvoller ist, nicht mehr benötigte Gegenstände, wie etwa nicht mehr zum Verkauf vorgesehene Waren, zu entsorgen, statt sie zu spenden. Im Bereich von Lebensmittelspenden hilft die Finanzverwaltung zwar mit einer Billigkeitsregelung. Sie gilt allerdings nur bei Abgabe kurz vor dem Verfallsdatum, so dass ein Umsatzsteuerrestrisiko verbleibt. Überhaupt nicht gilt die Billigkeitsregelung für die in der aktuellen Flüchtlingskrise besonders gefragten Sachspenden aus dem Nichtlebensmittelbereich.

„Der Gesetzgeber sollte Sachspenden generell von der Umsatzsteuer freistellen. Hilfsbereitschaft darf nicht finanziell bestraft werden“, so Genth weiter. Die Bundesregierung solle sich auch auf EU-Ebene dafür einsetzen, dass die Mehrwertsteuerregelungen entsprechend geändert werden.

Safe the Date: Handelsforum OWL am 27.04.2016!

Wie in jedem Jahr veranstaltet der Handelsverband OWL sein - über die Grenzen von Ostwestfalen-Lippe hinaus  bekanntes - „Handelsforum“. Auch Händler und Partner aus der Zweiradbranche besuchen diesen hoch informativen Kongress regelmäßig.
Die Planungen für 2016 laufen bereits - notieren Sie sich schon heute den Termin, um diesen Branchentreff nicht zu verpassen!
Das Handelsforum beschäftigt sich im nächsten Jahr mit dem „Handel 4.0. Das Tempo der digitalen Veränderungen im Handel nimmt rasant zu. Taktgeber ist der Kunde von heute mit seinen vielfältigen Bedürfnissen.
Aus Sicht der Veranstalter ist die Digitalisierung eine große Herausforderung für den Handel, bietet aber auch viele Chancen! Im Netz kann sich auch der stationäre Handel mit Informationen und Produkten präsentieren und auf der Fläche seine Stärke - die persönliche Beratung - ausspielen. So gelingt es, die Brücke über alle Kanäle hinweg zum Kunden zu schlagen.
Hochkarätige Referenten und viele Praktiker werden das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten - auch ein bekannter Mitstreiter aus der Fahrradbranche wird dabei sein!
Lassen Sie sich überraschen und verpassen Sie diese informative Veranstaltung nicht. Weitere Einzelheiten werden wir Ihnen Anfang des nächsten Jahres im ZWEIRAD mitteilen.

Ausblick

Das nun zu Ende gehende Jahr konnte die Mehrzahl der Zweiradhändler sehr zufrieden stellen. Unter den Gegebenheiten eines sich rasant verändernden Verbraucherverhaltens konnten durchweg ordentliche Ergebnisse erzielt werden.
Hier kommt unserer Branche die Reparaturanfälligkeit und Beratungsintensität unserer Produkte zu Gute. Eine gute Organisation der Betriebe, d.h. eine optimale Werkstatt- und Reparaturannahmeorganisation gepaart mit kompetentem Verkaufspersonal wird dem Fahrradhandel auch weiterhin gute Umsätze bescheren.
Dennoch muss sich jedes Unternehmen in Zukunft auch Online gut aufstellen. Jetzt müssen die Weichen dafür gestellt werden, dass die Kunden ihre Einkäufe im Internet gut vorbereiten können.
Wenn hier neue Baustellen aufgetan und erfolgreich abgeschlossen werden, braucht uns vor der Zukunft nicht bange sein!

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