In eigener Sache: Wechsel in der VDZ-Geschäftsstelle

Frau Susanne Eickelmann, langjährige Mitarbeiterin des VDZ, wird den Verband zu Ende August verlassen, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Frau Eickelmann bedankt sich sehr herzlich bei allen VDZ-Mitgliedern und -Partnern für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit!


Als Nachfolgerin steht Ihnen ab sofort Frau Susanne Kubisch als kompetente Ansprechpartnerin beim VDZ zur Verfügung.

Sie können Frau Kubisch auch schon bald persönlich kennen lernen - auf der Eurobike wird sie bereits mit dabei sein!

"ANTRITT" - Für Existenzgründer im Zweiradhandel

Diese umfangreiche Dokumentation enthält aktuelles Zahlenmaterial, vielfältige Informationen über die Zweiradbranche und nützliche Adressen.

Nutzen Sie das anliegende Bestellformular.

Sie erhalten unsere Informationen für Existenzgründer dann zusammen mit der Rechnung. Wir bitten um Verständnis, dass wir unsere Publikationen an Nicht-Mitglieder nur per Vorkasse versenden.

„Antritt“ ist in Papierform oder als PDF erhältlich - Schutzgebühr: 30,00 Euro.

Ein Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

• Auf einen Blick
• Branchenstruktur
• Konjunkturelle Perspektiven
• Kapitalbedarf und Finanzierung
• Rentabilitätsvergleich
• Übernahme oder Neugründung
• Mindestgrößen
• Sortimentsplanung
• Einkauf/Lieferanten/Werbung
• Standort/Erreichbarkeit
• Versicherungen
• Rechtliche Vorrausetzungen
• Kontakte

Deckblatt Antritt2017klein

 

Der VDZ auf der Eurobike 2017

Auch der VDZ ist in Friedrichshafen dabei! Sie finden uns wieder im Foyer Ost, Stand Nr. 101. Wir halten dort wieder viele interessante Informationen für Sie bereit. Unsere aktuellen „Marktdaten“ haben wir ebenfalls wieder im Gepäck.
Möchten Sie aktuelle Branchen-Themen erörtern, haben Sie Fragen oder Anregungen? Besuchen Sie uns - wir freuen uns auf interessante Gespräche! Einen festen Termin können Sie telefonisch mit Frau Eickelmann (Tel: 0521/965 10-14) vereinbaren.
Wir werden die Branchenpräsenz vor Ort außerdem nutzen, um unsere Vorstands-und Mitgliederversammlung auf dem Messegelände in Friedrichshafen durchzuführen.

Eurobike lockt Start-ups


Der E-Boom in der Fahrradbranche bringt es nicht nur mit sich, dass immer mehr Unternehmen aus anderen Industrien das Fahrrad entdecken, auch für Firmengründer bieten sich damit spannende neue Perspektiven und Geschäftsmodelle an.
Ein Indiz dafür: Die Zahl der Start-ups, die auf der Eurobike vom 30.08. bis 02.09.2017 ausstellen, ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Sie können dort wertvolle Erfahrungen sammeln und ihrem jungen Business einen kräftigen Schub verleihen.
Gerade für junge Unternehmen erfüllt der Messeauftritt eine wichtige Funktion, sie können dort ihre Produkte oder Dienstleistungen häufig erstmals einem breiten Fachpublikum präsentieren. Öffentlichkeitswirksam kann auch die Finanzierungsrunde über Crowdfunding sein - ein Weg, den auch viele Start-ups aus der Fahrradbranche wählen.
Der persönliche Austausch mit Branchenexperten und die direkte Rückkopplung vom Markt bieten den Newcomern auf der Fachmesse jedoch nochmals eine andere Qualität.
So manches Start-up von heute kann in einigen Jahren zu einem alteingesessenen Eurobike-Aussteller werden. Schließlich ist die Leitmesse eine Plattform für neue und etablierte Unternehmen. „Es freut uns sehr, dass es so viele junge Player auf die Eurobike zieht“, sagt Bereichsleiter Stefan Reisinger. „Viele marktprägende Trends und Marken der letzten Jahrzehnte sind mit der Eurobike groß geworden und auch in diesem Jahr werden wieder über 100 Unternehmen ihre Eurobike-Premiere feiern, darunter auch interessante Start-ups.“
Auch die Eurobike Awards tragen dem Gründer-Boom in der Fahrradbranche Rechnung. Erstmals wird in diesem Jahr eine eigene Kategorie für Start-ups eingeführt. Die Bewerbungsfrist läuft - wie in allen anderen Kategorien - noch bis zum 12. Juli 2017.
Die mit einem Start-up-Award ausgezeichneten Unternehmen werden neben den anderen Preisträgern in der Sonderausstellung der Eurobike Awards in Foyer West vorgestellt. Weitere Infos zum Eurobike Award unter: www.eurobike-award.de.

Kurzsichtige Händler schaden einer ganzen Branche!

Leider gibt es immer noch Händler, die sich über Tuningmaßnahmen vom Wettbewerb absetzen oder damit ein Extra-Geschäft machen wollen. Aus VDZ-Sicht ist dies ein kurzfristiger Erfolg, denn solche „Mitbewerber“ schaden massiv der ganzen Branche!
Scheinbar ist die Weisheit, dass man aus der Geschichte  viel lernen kann, in den heutigen Lehrplänen nicht mehr anzutreffen. Darum muß man leider wieder in Erinnerung rufen, dass es einmal eine florierende kleinmotorisierte Zweiradbranche mit anschließendem Motorrollerboom in Deutschland gegeben hat, der damals massiver Schaden durch Tuning und Manipulation zugefügt worden ist. Dies endete in Großkontrollen der Polizei und Horrormeldungen und so manche/r durfte mit 18 seinen Autoführerschein noch nicht machen, weil er sich aus dem reichhaltigen Tuningangebot bedient hatte.
Es werden jetzt viele Stimmen zu hören sein, die einen Vergleich von damals zu heute anzweifeln, die Gefahren sind die Gleichen! Hersteller von Antriebssystemen werden im Gewährleistungs- und vor allem Kulanzfall noch genauer hinsehen, prüfen und rigoroser ablehnen, weil die Defekte durch Manipulationen steigen werden!  Negativ für die Branche!
Der Gesetzgeber wird Restriktionen, Gesetze und Maßnahmen ergreifen, um Manipulationen zu erschweren und nachzuweisen. Dies werden Hersteller wie auch „legal“ fahrende Pedelec- und E-Bike-Fahrer zu spüren bekommen!  Negativ für die Branche!
Unfallzahlen werden sich unnötig erhöhen, die Anzahl der Todesfälle steigen und nicht selten wird Manipulation dabei als Grund ermittelt werden. Das tolle Produkt Elektrorad kommt unnötig in Verruf, die Versicherer reiben sich jetzt schon die Hände - einige Stimmen fordern schon jetzt eine Versicherungspflicht für Pedelecs oder sogar die Helmpflicht! Negativ für die Branche!
Die ersten Firmen, die ihren Mitarbeitern Leasing anbieten oder dies überlegen, fragen schon kritisch nach..Sie hätten da so etwas gehört..“. Der zweite positive Effekt für die Zweiradbranche ist dadurch ebenfalls massiv in Gefahr! Welcher Arbeitgeber möchte, dass seine Mitarbeiter - anstatt gesünder zu werden - mit getunten Fahrzeugen durch die Gegend „fliegen“ und die Gefahr von Unfällen dadurch massiv steigt?  Negativ für die Branche!
Das Argument, dass man ohne Tuning keine Räder verkaufen kann, wird von der Großzahl der Händler widerlegt. Sie sind auch ohne  Tuning sehr erfolgreich am Markt! Wer sich über Tuning bei seinen Kunden beliebt machen muß, ist in den wichtigen Punkten für die Käufer zu schwach und versucht dies durch Tuning auszugleichen - wahrlich keine starke Leistung!
Immer wieder erreichen uns Anfragen, mit welchen Kunstgriffen, schriftlichen Erklärungen und Umgehungstatbeständen sich der Händler bei seinem illegalem Treiben „absichern“ kann.
Vielleicht trägt es kurzfristig zu ruhigem Schlaf bei, aber die Sicherheit, in der man sich da wähnt, ist trügerisch. Spätestens bei einem Personenschaden oder gar Todesfall werden ihm alle diese doch so „beruhigenden Hilfsmittel“ vor den Augen des Gesetzes nicht viel helfen und er wird mit den Konsequenzen seines Handelns konfrontiert werden - moralisch und finanziell!
Dies sind nur einige wenige Argumente, es gibt viele mehr. Wir fordern daher von allen Markteilnehmern die konsequente Ächtung von Tuning und Manipulationen. Hersteller sollten alles technisch machbare tun, solche illegalen Maßnahmen zu verhindern. Derartige Anbieter sollten gemieden werden und vor allem: Händler sollten bei jeder Gelegenheit dafür einstehen, dass man auch ohne Manipulationen ein gutes Geschäft machen kann!

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